Selbstanzeige

Immer mehr Steuersünder nutzen das Instrument der Selbstanzeige. Gründe dafür sind die stark gestiegenen Aufdeckungswahrscheinlichkeiten, hervorgerufen unter anderem durch die seit einiger Zeit zulässigen und auch bereits praktizierten Gruppenanfragen der Finanzbehörden und durch den ab 2017 Wirklichkeit werdenden automatischen Informationsaustausch über ausländische Vermögen und Kapitaleinkünfte. Die Selbstanzeige stellt in der Regel den letzten und einzigen Weg dar, die steuerliche Vergangenheit zu bereinigen und einer Strafverfolgung zu entgehen.

Die Rahmenbedingungen für die Erstattung einer strafbefreienden Selbstanzeige änderten sich zum 1.1.2015. Wir möchten dies zum Anlass nehmen, Sie über die wesentlichen Neuerungen zu informieren und Ihnen das Instrument der Selbstanzeige näher zu erläutern.

 

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Auslandsaktivitäten und Betriebsstättenbegründung

Haben Sie sich auch schon einmal mit dem Gedanken getragen, einen Teil Ihrer Unternehmeraktivitäten ins steuergünstigere Ausland zu verlegen? Dann könnte die Errichtung einer ausländischen Betriebsstätte für Sie interessant sein. Lassen Sie uns daher nachfolgend kurz darstellen, in welchen Fällen Sie mit Ihren Auslandsaktivitäten eine Betriebsstätte begründen, welche steuerlichen Konsequenzen sich daraus ergeben und wann Sie mit einer unbeabsichtigt und ungewollt errichteten Betriebsstätte auch in die Steuerfalle geraten können.

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Automatisierter Kontenabruf

Gegenüber Ihrem Finanzamt haben Sie, wie Sie sicherlich schon wissen, keinerlei Privatsphäre. Zwar erfolgt die Besteuerung der Kapitaleinkünfte mit der Abgeltungsteuer "anonym" an den Fiskus. Die Finanzbehörden verfügen jedoch über ein in Europa einzigartiges Instrument zur Ermittlung privater Vermögensverhältnisse eines jeden Steuerbürgers: den Kontoabruf.

 

Hiervon wird immer öfter und regelmäßiger Gebrauch gemacht. Nach Mitteilung des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit ist die Zahl der Kontenabrufersuchen deutscher Behörden in letzter Zeit deutlich angestiegen. Der Kontoabruf basiert auf § 24c Kreditwesengesetz§ 24c Kreditwesengesetz. Dieser verpflichtet die Banken, diverse Kontostammdaten zu speichern und den Finanzbehörden zum Abruf zur Verfügung zu stellen. An das System des Kontenabrufverfahrens sind alle Kreditinstitute angeschlossen, auch inländische Zweigstellen ausländischer Banken, z. B. alle deutschen Niederlassungen Schweizer Banken.

 

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ELStAM richtig anwenden

 

Seit 2013 gilt für Sie als Arbeitgeber , wie Sie wissen, das Verfahren der Elektronischen Lohn-Steuer-Abzugsmerkmale (abgekürzt: ELStAM). Das heißt, seit 2013 nehmen Sie den Lohnsteuerabzug nicht mehr nach den Angaben in Lohnsteuerkarten, sondern nach diesen elektronischen Merkmalen vor.

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Geschenke und Bewirtungen richtig versteuern, Steuergestaltungen nutzen

Wie Sie wissen, zählt zum Arbeitslohn nicht nur der bare Lohn, sondern grundsätzlich auch jede unentgeltliche oder verbilligte Zuwendung in Geldeswert, soweit diese im Rahmen des Dienstverhältnisses erfolgt. Einnahmen, die nicht in Geldleistungen bestehen, werden als Sachbezüge oder geldwerte Vorteile bezeichnet. Zu diesen Sachbezügen bzw. geldwerten Vorteilen zählen unter gewissen Voraussetzungen auch Geschenke und Bewirtungen.

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